Die digitale Transformation wird ganzheitlich* und über die Organisationsgrenzen hinweg sowie um- fassend in ihrem Wirkungszusammenhang be- trachtet. Dies erfordert die Gesamtbetrachtung der Aspekte Organisation, Technologie und Kul- tur. Zur Sicherstellung des langfristigen Mehr- werts für die Bevölkerung und die Wirtschaft werden die digitalen Behördenleistungen sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltig entwi- ckelt und bereitgestellt. Dabei sind soziale, öko- logische und ökonomische Aspekte immer wieder neu gegeneinander abzuwägen und in ein ange- messenes Verhältnis zu bringen. Ökologisch nachhaltiges Handeln bezieht sich vor allem auf die schonende Nutzung der Ressourcen. Bei der ökonomischen Nachhaltigkeit geht es darum, dass Lösungen wirtschaftlich tragfähig sind. Sozial nachhaltig sind digitale Behördenleistun- gen, wenn sie unter Berücksichtigung ethischer Standards und Good Practices entwickelt wer- den. Die Verwaltungen achten auf ihre digitale Souveränität*, um eine ausreichende und nach- haltige Kontrolle des digitalen Raums zu ge- währleisten.